Inspiration, Lifestyle

15 Dinge die du loslassen musst um endlich glücklich zu sein

Bist du glücklich? Diese Frage habe ich mir vor ca. 1,5 Jahren auch gestellt und konnte sie mit einem klaren NEIN beantworten. Seitdem habe ich viel reflektiert und an mir und meinen Einstellungen gearbeitet. 15 Eigenschaften, die dem Glück definitiv im Wege stehen:

Neid

Mal im Ernst: Es gibt kaum eine Sache die einem weniger bringt als Neid. Es wird dich niemals nach vorne bringen, wenn du Anderen ihren Erfolg oder ihr Glück nicht gönnen kannst. Freu dich für sie, frag nach wie sie es geschafft haben und vielleicht springt dann noch ein guter Tipp für dich dabei heraus, der dir helfen wird, auch etwas Tolles zu erreichen. Lerne, gönnen zu können und freue dich für andere Menschen.

Übertriebener Perfektionismus

Du kannst nicht immer die Nummer eins sein, nicht immer 100% geben, nicht immer gewinnen und das ist auch gut so. Natürlich ist es nicht schlecht, immer alles zu geben und das Beste aus sich oder aus Situationen rauszuholen. Perfektionismus treibt einen an und hindert einen daran faul zu werden. Aber: wie oft hindert einen Perfektion daran,  überhaupt mit einer Sache anzufangen? Eine tolle Idee endlich umzusetzen? Ich hatte meinen Blog schon seit einem Monat „fertig“ und habe ihn nicht online gestellt. Ich dachte, wenn es jetzt „ernst“ wird, muss alles perfekt sein. Die Menüs müssen alle stimmen, die Über-mich-Seite muss schon perfekt geschrieben sein und so weiter. Dann dachte ich mir aber, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Ich schrieb meinen ersten Blogpost und stellte meine Page endlich online. Und ja, meine Über-mich-Seite ist immer noch nicht fertig. Was ich damit sagen möchte: Du brauchst nicht immer einen perfekten Plan um anzufangen. Du musst es einfach  T U N und dafür brauchst du keine 100%.

Immer im Recht zu sein

Ich diskutiere gerne und habe total Spaß dabei. Ich habe jedoch gemerkt, dass ich damit nicht alleine bin und es auch noch andere Menschen gibt, die gerne Recht haben. Ich habe aufgehört, mich wie eine Bekloppte in solche Diskussionen hineinzusteigern und habe dem Gegenüber einfach mal zugestimmt und Recht gegeben. Das soll nicht heißen, dass du deine Meinung nicht äußern sollst. Aber, lerne auch andere Meinungen zu akzeptieren, oft sind diese gar nicht so falsch.

Andere zu beeindrucken

„Wir kaufen Dinge die wir nicht brauchen, mit dem Geld, das wir nicht haben, um Leute zu beeindrucken, die wir nicht mögen.“ (Dave Ramsey)

Früher war es mir unglaublich wichtig, was andere über mich dachten. Ich habe versucht Anerkennung zu bekommen, teilweise für Sachen, die mich eigentlich überhaupt nicht interessieren. Das hat mich unter enormen Druck gestellt und unglücklich gemacht. Irgendwann dachte ich mir: Spinne ich eigentlich? Was bringt mir die Anerkennung von anderen Menschen, für Dinge, die mir egal sind? Ich kann weder meine Miete davon bezahlen, noch macht es mich glücklich. Nichts fühlt sich besser an, als auf sich selbst stolz zu sein. Klar, über nette Worte freut sich jeder. Natürlich. Aber auch nur, wenn du hinter dem stehst was du tust und nicht bloß um Anerkennung zu bekommen.

Stolz

Lass deinen Stolz nicht deine Entscheidungen steuern. Es ist gut, über seinen Schatten zu springen. Entschuldige dich, wenn du Fehler gemacht hast. Nimm Entschuldigungen an. Sei kein enormer Dickkopf. Ich weiß, verzeihen ist schwer. Jedoch zeigst du damit Empathie und keine „Schwäche“.

Ausreden

Was du heute kannst besorgen…

Ausreden sind billig, falsch und trügerisch. Du lügst dir etwas vor, um dich besser zu fühlen. Oder redest dir Sachen ein, damit du Dinge nicht sofort erledigen musst. Falls du dich damit auch angesprochen fühlst empfehle ich dir das Buch „Eat that frog“ von  Brian Tracy. Es ist total schnell durchgelesen und ändert, wenn du es richtig anwendest, alles.

Der „Ja-Sager“

„Klar mache ich“, „kein Problem“, „kann ich sonst noch was für dich tun?“. Lerne auch mal nein zu sagen. Du kannst die Welt nicht alleine retten und auch nicht jedem Helfen. Und mach dir klar: Es ist völlig okay auch mal nein zu sagen. Oder ist deine Welt untergegangen, als jemand zu dir mal „nein“ gesagt hat?

Everybody’s Darling

Akzeptiere, dass es immer Menschen geben wird die dich nicht mögen. Vielleicht mögen sie nicht wie du dich anziehst, vielleicht mögen sie deinen Humor nicht oder sie finden dich ohne Grund einfach total blöd. Versuche nicht, diesen Menschen zu gefallen und ändere bloß nichts an dir, um irgendwelche Ideale zu erfüllen um von so vielen wie möglich gemocht zu werden. Es wird immer Leute geben die dich nicht mögen, das ist völlig normal und okay.

Intoleranz

Du bist nicht das Non-Plus-Ultra. Nicht jeder muss so sein wie du, Dinge machen, wie du und Dinge toll finden, die du toll findest. Du solltest jedem Menschen mit Respekt und Toleranz gegenüber auftreten.

Kontrollsucht

Verabschiede dich von dem Gedanken, dass du jede Situation kontrollieren kannst. Versuche, manche Dinge auch einfach mal auf die zukommen zu lassen und genieße den Moment.

Komfortzone

In seiner Komfortzone fühlt man sich selbstbewusst und total sicher. Das verstehe ich total. Das Leben beginnt jedoch erst richtig, wo deine Komfortzone aufhört. Geh raus. Mach Dinge, die du noch nie gemacht hast, triff neue Leute, schau dir neue Orte an, iss Sachen, die du sonst nicht essen würdest. Trau dich. Du wirst es nicht bereuen.

Die Angst vor dem Alleinsein

Mir taten früher immer die Leute in Restaurants leid, die alleine Mittag aßen, oder solche, die alleine im Café an ihrem Laptop arbeiteten. Ich bin nicht mal alleine shoppen gegangen, ständig brauchte ich jemanden um mich herum um mich bloß nicht zu viel mit mir selber auseinandersetzen zu müssen. Aber mir wurde klar, wen haben wir, mit dem wir unser ganzen Leben verbringen, aushalten und wohlfühlen müssen? Uns selber. Du brauchst auch mal Zeit für dich. Lerne die „Me-Time“ zu zelebrieren. Kuschel dich auf die Couch mit einem Tee, ließ das Buch, das du schon lange zu Ende lesen wolltest und genieße die Zeit mit dir alleine.

Die Angst vor dem Scheitern

Eins meiner Lieblingszitate ist folgendes von Arnold Schwarzenegger:“Don’t be afraid to fail“. Wenn man nichts riskiert, kann man natürlich auch nicht scheitern. Aber was ist an scheitern so schlimm? Was passiert, wenn man mal scheitert? Klar, niemand scheitert gerne, jedoch lernt man aus jeder Niederlage etwas, man kann diese für sich nutzen und weitermachen. Hinfallen. Aufstehen. Weitermachen.

Sein Glück von anderen Menschen abhängig machen

„Jeder ist seines Glückes Schmied“. Okay, verstehe. Aber so einfach, wie sich das Sprichwort anhört, ist es doch auch. Nur DU alleine bist für dein Glück verantwortlich. Du alleine definierst, was Glück für dich bedeutet und auch nur du alleine kannst es für dich erreichen. Dein Glück ist nicht das Glück eines anderen. Natürlich beeinflussen so viele Menschen unser Leben. Unsere Partner, unsere Freunde und Familie. Das ist wunderbar, denn sie bereichern unser Leben. Jedoch wird dich niemand glücklich machen können, wenn du nicht glücklich mit dir selbst bist.

Alles sofort schaffen zu wollen

Das fällt mir immer noch super schwer. Aber es gibt kaum Dinge, die man an einem Tag schafft. Auch nicht, wenn man super motiviert ist. Ich versuche mir meine Ziele in kleine Etappen-Ziele aufzuteilen. Ziele für einen Monat, bis zum Ende der Woche und To-Dos für einen Tag. So hat man am Ende des Tages ein Erfolgserlebnis, weiß was man geschafft hat, aber verliert das Große-Ganze nicht aus den Augen.

Was sind eure ultimativen Tipps? Was macht euch glücklich?